Freie Lizenzen im Internet

Freie Software Lizenzen – auch als Open-Source-Softeware bezeichnet – finden im Internet immer mehr Verbreitung. Freie Software Lizenzen stellen im Gegensatz zu proprietärer (unfreien) Software die Rechte des Anwenders in den Mittelpunkt und nicht die des Herstellers.

Das Gegenstück der freien Software-Lizenzen, sind die so genannten proprietären (unfreien) Software-Lizenzen, deren Nachteile ja wohl hinlänglich bekannt sein dürften. Ein typisches Beispiel einer solchen proprietären Software ist beispielsweise das Betriebssystem Windows von Microsoft.  Das Kernstück solcher proprietärer  Software ist der, dass der Quellcode dieser Software vom Hersteller nicht offen gelegt wird und somit niemand – außer der Hersteller  selbst – Bescheid weiß, was die Software eigentlich tut und wie sie funktioniert.

Der Nachteil  solche proprietärer Software ist der, dass der Anwender vom Hersteller ganz und gar abhängig ist.  Nur der Hersteller selbst kann Software oder neue Updates liefern, die mit den proprietären Formaten und Schnittstellen umgehen kann.

Dem Gegenüber, stellen freie Software-Lizenzen, die Rechte des Anwenders in den Mittelpunkt und nicht die der Softwareentwickler. Von einer freien Software spricht man, wenn folgende vier Freiheiten erfüllt sind:

  1. Das Programm darf zu jedem Zweck ausgeführt werden,
  2. das Programm darf studiert und verändert werden,
  3. das Programm darf verbreitet werden und
  4. das Programm darf verbessert und diese verbesserte Version darf verbreitet werden, und so einen Nutzen für alle Anwender erzeugen.
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Erstellt am: Dienstag 10. März 2009
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