Social Media Portale richtig im Internet Marketing nutzen

Das Web 2.0 oder die Sozial Media Portale sind in aller Munde. Überall hört man Namen wie Twitter, Facebook oder YouTube. Die Ausbreitung dieser Web2.0 Plattformen scheint gewaltig zu sein. Auch gerade das aktuelle Erdbeben in Japan zeigt immer mehr, dass gerade die Social Media Plattformen als die einzigen noch richtig funktionierenden Kommunikationswege in Frage kommen. Selbst die gewöhnliche Medien wie Zeitung oder das Fernsehen versuchen bei ihrer Nachrichtenverbreitung nun auch auf diesen Web 2.0-Zug aufzuspringen.

Es tummeln sich unglaubliche Massen auf diesen Web 2.0-Portalen. Allein in Deutschland verzeichnen die o. g. Portale jeden Monat circa 30 Mio. Besucher.

So hat auch die Internet Marketing Welt diese Web 2.0 Plattformen längst als Marketinginstrument für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen entdeckt.

Jedoch ist hierbei zu beachten, dass man die Regeln auf diesen Plattformen kennt und sich selber an diese Regeln auch hält. Wenn man sich und seine Produkte oder Dienstleistungen nur über diese Plattformen wie Facebook, YouTube und Twitter vermarkten möchte, so muss man mit Bedacht vorgehen und auf plumpe Werbesprüche am besten gänzlich verzichten.

Schaut man sich jedoch beispielsweise in Twitter um, merkt man gleich, dass dieses Denkverhalten in Bezug auf Marketing im Web 2.0 noch immer in den Kinderschuhen steckt. Man gewinnt den Eindruck, dass noch weit über 90 Prozent der Leute, die ihre Twitter-Aktivitäten zu geschäftlichen Zwecken nutzen, immer noch nach dem Motto „viel (Werbung) hilft viel“ vorgehen. Da werden diese Kanäle nur so mit Werbesprüchen zu Sonderangeboten überschwemmt.

Der ursprüchliche Gedanke des sozialen Netzwerken rückt dabei immer mehr in den Hintergrund. Dass diese Web 2.0-Plattformen jedoch hauptsächlich von Leuten genutzt werden, die Gleichgesinnte suchen scheint oftmals ignoriert zu werden.

Um nun langfristig in diesen Web 2.0-Plattformen geschäftliche Erfolge zu verzeichnen ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass ein Umdenken unter den Geschäftsleuten in Internet-Business stattfindet. Ein solches Umdenken wäre darin zu sehen, dass eine Kommunikation der Geschäftsleuten auf der gleichen Stufe mit den übrigen User in diesen Social Media Portalen stattfindet. Denn genau eine solche Kommunikation ermöglichen diese sozialen Netzwerke. Jede Meinung eines noch so kleinen Interessenten kann hier im Rampenlicht stehen. Es gilt also diese Meinungen aufzugreifen und die Interessenten mit Wissen und wertvollen Informationen zu versorgen.

Im Rahmen meine Beschäftigung mit dieser richtigen Vermarktungsstrategie in den Social Media Portalen bin ich dabei auf einen Kurs „Vermarktung im Web 2.0“ gestoßen. Dieser Kurs wurde von den jüngsten erfolgreichen Internet Marketer Mario Schneider, gerade erst 20 Jahre alt ist, erstellt. Hier merkt man gleich, dass Jugendliche, die ja bekanntlich mit diesen Web 2.0 – Portalen aufgewachsen sind, einen ganz anderen Bezug zu dieser Materie haben. Ich denke, dass wir älteren gerade was Marketing im Web 2.0 angeht, viel von solchen Jugendlichen lernen können.

Mario Schneider stellt in einem seiner Videokurse nun die Werbephilosophie des Web 2.0 vor. Diese besteht aus drei Regeln. Die erste davon möchte ich Ihnen heute wiedergeben.

Sie lautet “immer indirekt werben”.

Natürlich wollen wir durch das Web 2.0 Neukunden gewinnen. Das Schlimmste wäre jedoch, wenn man dieses Ziel direkt in Twitter und Facebook verfolgen würde. Diese beiden Plattformen sind nämlich ausschließlich dazu da, um eine auf Vertrauen basierende Beziehung zum Interessenten herzustellen und diese zu pflegen. Die Neugierde aus dieser Beziehung sorgt schon allein für den Besuch auf unsere Internetpräsenz.

Wenn also eine Werbeaktion, beispielsweise für ein Sondergebot, ins Haus stünde, wäre der größte Fehler, die Leute direkt auf dieses Angebot in den sozialen Netzwerken aufmerksam zu machen. Viel wirkungsvoller wäre es, die Leute auf den eigenen Blog zu leiten. Das hat folgende Gründe:

Zum einen kann man gar nicht so schnell schauen, wie Interessenten einen als Spammer deklarieren, wenn man in Facebook und Co. auf ein direktes Angebot weiterleitet. Diese plumpe Werbemethode bringt die User meist schnell dazu, auf blockieren zu klicken. Je mehr Sie also direkt werben, desto eher fallen Sie aus dem Fokus Ihrer Interessenten heraus – Ihre Stimme in den Web 2.0-Portalen würde immer kleiner werden. Diese sind nämlich nicht in Facebook auf der Suche nach Sonderangeboten (!), sondern nach Menschen, die auf derselben Wellenlänge stehen, die interessant sind und echten Mehrwert für das Leben bringen.

Zum anderen fehlt einem in Twitter auch der benötigte Freiraum, um ein Angebot ins richtige Licht zu rücken. Mit 140 Zeichen kann man eine Werbebotschaft wohl kaum richtig rüber bringen. Wenn Sie die Leute jedoch erst einmal auf Ihren Blog leiten, dort hochwertige und kostenlose Informationen liefern um Neugierde zu erzeugen und dann ihr Angebot als Lösung für ein konkretes Problem platzieren, werden Ihre Interessenten es ihnen danken und ihrem Link folgen.

Mit einer solchen Vorgehensweise gelten Sie nicht als Spammer in den sozialen Netzwerken, da ein Blogartikel vordergründig nicht als Werbung angesehen wird und trotzdem erreichen Sie Ihr Ziel des Verkaufs. Auf diese Art wird Ihnen auch weiterhin zugehört und die sozialen Netzwerke werden nicht zu einer Sackgasse Ihrer Werbebotschaft.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit in Ihrem Blogartikel erst etwas zu geben. Das können beispielsweise Hintergrundinformationen zu einem Produkt sein oder weiterführende Tipps von Ihnen als Experte. Das trägt dann nicht nur dazu bei, dass Sie das Vertrauen zu Ihnen als Experten stärken, sondern auch, dass die Leute plötzlich einen ganz anderen Bezug zu Ihrem Angebot bekommen und so viel mehr zu einem Kauf geneigt sind. Nutzen Sie also Ihren Blog, um erst zu geben und dann von ganz allein zu nehmen.

Diese erste Regel ist nur ein Auszug aus einem Video von Mario Schneider gewesen. Sollte Sie dieser Artikel inspiriert haben, mehr über die Möglichkeiten im Web 2.0 wissen zu wollen, dann schauen Sie sich dieses kostenlose Video von Mario Schneider an.

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Ein Kommentar

  1. Hallo Dieter,

    dein Artikel bringt es auf den Punkt.
    Wenn du einen florierenden Blog betreiben möchtest, kommst du an den Social Media Portalen nicht mehr vorbei.
    Der neuste Trend den man nicht verschlafen sollte ist Videomailing, meiner Meinung nach wird das alles in den Schatten stellen.

    Viele Grüße Steffen

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